Förderung für Kurzarbeitszeit-Beschäftigte

Das Arbeitsmarktservice (AMS) fördert mit dieser Beihilfe die Kosten der Qualifizierungs- maßnahmen von ArbeitnehmerInnen in Kurzarbeit. Ziel ist es, im Rahmen v on Kurzarbeit die ausfallende Arbeitszeit für arbeitsmarktpolitisch und betrieblich sinnvolle Qualifizierung zu nutzen, damit durch „Qualifizierung in der Krise“ die Betriebe ihre Anpassungsfähigkeit und die von Kurzarbeit betroffenen ArbeitnehmerInnen ihre Chancen auf eine nachhaltige Beschäftigungsfähigkeit erhöhen.

Wer bekommt diese Förderung?

Diese Förderung können alle Arbeitgeber – ausgenommen sind juristische Personen öffentlichen Rechts, politische Parteien, der Bund, die Länder, die Gemeinden und Gemeindeverbände sowie radikale Vereine – erhalten.

Bei Vorlage eines Ausbildungskonzeptes sind folgende Personen förderbar:

Alle ArbeitnehmerInnen, die im Rahmen einer Kurzarbeitsvereinbarung mindestens 16 Ausfallstunden für förderbare Qualifizierungsmaßnahmen verwenden und hierfür eine geförderte Qualifizierungsunterstützung beziehen.

Förderbar sind auch überlassene ArbeiterInnen von gewerblichen Arbeitskräfteüberlassern, sofern die Qualifizierung im Rahmen der Kurzarbeit erfolgt (keine Förderung durch die Aufleb GmbH).

Nicht förderbar sind:

  • UnternehmenseigentümerInnen
  • Mitglieder der zur Geschäftsführung berufenen Organe
    ArbeitnehmerInnen in einem unkündbaren Arbeitsverhältnis (BeamtInnen oder Arbeit- nehmerInnen in definitiv gestellten Arbeitsverhältnissen)
  • Lehrlinge

1 Ziel 2 ( Österreich ohne Burgenland )

Was wird gefördert?

Gefördert werden kann die Teilnahme an Qualifizierungsmaßnahmen. Die Auswahl der
Maßnahme erfolgt durch das Unternehmen in Absprache mit den ArbeitnehmerInnen. Die Beihilfe kann nur nach Vorlage eines Ausbildungskonzeptes gewährt werden, wenn die gewählte Qualifizierungsmaßnahme als arbeitsmarktpolitisch sinnvoll einzustufen ist und das Begehren im Original vor Beginn der Qualifizierungsmaßnahme(n) eingebracht wird.

Wie hoch fällt die finanzielle Unterstützung aus?

Die Höhe der Förderung beträgt 60% der Kursgebühren.

Die Höhe der maximal anerkennbaren Kursgebühren beträgt EUR 10.000, – pro TeilnehmerIn und Begehren.

Die Finanzierung erfolgt je zur Hälfte aus Mitteln des AMS und ESF.

Wo muss ich diese Förderung beantragen?

Die Zuständigkeit der Landesgeschäftsstelle des Arbeitsmarktservice richtet sich nach dem Standort bzw. den Standorten, auf den sich die Sozialpartnervereinbarung bezieht. Die vollständige Begehrenseinbringung muss im Allgemeinen spätestens 1 Woche vor Kursbeginn im Original erfolgen. Bitte wenden Sie sich an die AnsprechpartnerInnen in den jeweiligen AMS Landesgeschäftsstellen.

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