Förderung bei Wohnsitz in Salzburg

Diese Förderung erhalten alle ArbeitgeberInnen. Ausgenommen sind das AMS, sonstige juristische Personen öffentlichen Rechts, politische Parteien, der Bund, Länder, Gemeinden und Gemeindeverbände sowie radikale Vereine.

Bei Vorlage eines Bildungsplanes sind folgende Personen förderbar:

  • ArbeitnehmerInnen ab 45 Jahre
  • Frauen, die maximal einen Lehrabschluss oder Abschluss einer berufsbildenden mittleren Schule aufweisen
  • WiedereinsteigerInnen
  • ArbeitnehmerInnen unter 45 Jahre im Rahmen von Productive-Ageing-Konzepten in Qualifizierungsverbünden,die sich in einem voll versicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis bzw. in Elternkarenz befinden.

Nicht förderbar sind:

  • UnternehmenseigentümerInnen
  • Mitglieder der zur Geschäftsführung berufenen Organe
  • ArbeitnehmerInnen in einem unkündbaren Arbeitsverhältnis (BeamtInnen oder ArbeitnehmerInnen in definitiv gestellten Arbeitsverhältnissen)
  • ArbeitnehmerInnen, die im Rahmen ihrer Ausfallstunden qualifiziert werden und hierfür eine Kurzarbeitsentschädigung erhalten
  • überlassene ArbeitnehmerInnen von gewerblichen Arbeitskräfteüberlassern, für die der Kollektivvertrag für das Gewerbe der Arbeitskräfteüberlassung gilt
  • Lehrlinge

Was wird gefördert?

Gefördert wird die Teilnahme an Qualifizierungsmaßnahmen. Die Auswahl der Maßnahme erfolgt durch das Unternehmen in Absprache mit den ArbeitnehmerInnen. Die Beihilfe wird nur nach Vorlage eines Bildungsplanes gewährt, wenn die gewählte Qualifizierungsmaßnahme als arbeitsmarktpolitisch sinnvoll einzustufen ist und das Begehren vor Beginn der Qualifizierungsmaßnahme(n) eingebracht wird.

Nicht förderbar sind:

  • Meetings, Tagungen, Konferenzen, Kongresse und Symposien mit reinem Informationscharakter,
  • Qualifizierungsmaßnahmen mit weniger als 16 Maßnahmenstunden,
  • reine Produktschulungen,
  • nicht arbeitsmarktorientierte Bildungsmaßnahmen,
  • Qualifizierungsmaßnahmen, die reine Anlernqualifikationen vermitteln,
  • Standardausbildungen im Sinne einer für MitarbeiterInnen des Unternehmens verbindlichen Grundausbildung,
  • Qualifizierungsmaßnahmen von betriebsspezifischen Schulungseinrichtungen.

Wieviel?

Die Höhe der Förderung beträgt 60 % der Kursgebühren. Im Falle der Förderung von Arbeitnehmern/ Arbeitnehmerinnen ab 50 Jahren beträgt die Höhe der Förderung 70 % der Kursgebühren. Die Höhe der maximal anerkennbaren Kursgebühren beträgt EUR 10.000,– pro Teilnehmer/ Teilnehmerin und Begehren. Die Höhe der Förderung beträgt 66,7 % der Kursgebühren für Arbeitnehmer/ Arbeitnehmerinnen, die an Qualifizierungsmaßnahmen im Rahmen der Sonderregelung Gesundheits- und Sozialwesen teilnehmen (75 % bei Frauen ab 45 Jahren). Für die Ermittlung anerkennbarer Kursgebühren auf Basis von Trainingstagsätzen gilt eine absolute Obergrenze in Höhe von € 1.560,–. Die Finanzierung erfolgt je zur Hälfte aus Mitteln des AMS und ESF.

Kontakt Landesgeschäftsstelle Salzburg: Claudia Sturm, Tel.: 0662/8883-7331

Infos abrufbar auf der Seite des AMS Salzburg

 

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